Fragen & Antworten

Hier findest Du Antworten auf häufig gestellte Fragen

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Wir möchten, dass Natur- und Umweltschutz, sowie die Abkehr von der industriellen Massentierhaltung wieder in den Mittelpunkt unserer Gesellschaft wandert.

Daher hat der Verein sich folgenden als offiziell gemeinnützig anerkannte Zielen verschrieben

 
Gemeinschaftlich und wenn wir alle daran mitarbeiten, dass sich die Wahrnehmung weiter verändert, machen wir einen Unterschied.
Das möchten wir mit dem Verein „Natur ist Zukunft e.V.“ erreichen.
 
Und das ist der Grund, warum wir unser einzigartiges soziales Naturprojekt geschaffen haben, um dem Naturschutz und der Arterhaltung bei jung und alt auch durch unsere Veranstaltungen wieder einen höheren Stellenwert zu geben.

Laut Wikipedia ist gemeinnützig, was dem Gemeinwohl dient.

Die entsprechende Prüfung unserer Satzung hat amtsseitig stattgefunden und wurde bestätigt.

Als Verein dürfen wir keine Gewinne machen, bzw. Überschüsse müssen wieder dem Vereinszweck entsprechend eingesetzt werden.

Genau das finden wir gut!

Die Finanzierung unseres Vereins stützt sich auf die folgenden Quellen:

 

Wir stehen gerade am Anfang und bekanntlicherweise ist aller Anfang schwer!
Nicht, dass das unsere größte Herausforderung wäre, aber als Verein dürfen wir keine Gewinne machen, bzw. Überschüsse müssen wieder dem Vereinszweck entsprechend eingesetzt werden.

Genau so wollen wir das!

Aber ohne das große persönliche Engagement unserer Vereinsmitglieder wäre unsere Arbeit schlichtweg nicht möglich❤️

Daher sind wir über jede Unterstützung sehr dankbar!

Nein, wir sind kein Streichelzoo.

Bei uns stehen die Tiere, die Arterhaltung und der Naturschutz im Vordergrund, alles andere orientiert sich daran.

Wir haben als Gesellschaft allgemein und als Verein im Besonderen eine Verantwortung gegenüber diesen Themen und das transportieren wir auch bei unseren Veranstaltungen.

Unserem Verständnis nach sind Arterhaltung und Naturschutz bereits soziale Aspekte, denn hiermit übernimmt der Verein Verantwortung für unser gemeinsames, natürliches und soziales Umfeld.

Zusätzlich – und das ist hier wohl eher gemeint – möchten wir unsere Idee verschiedenen Gruppen, wie beispielsweise Kindergärten, Familien und Senioren, nahebringen.

Natürlich schließt das den geführten Kontakt mit den Tieren ein, aber es geht vor allen Dingen darum, Wissen rund um den Naturschutz zu vermitteln und Menschen zu berühren und zu begeistern.

Wenn wir Seniorenheime bei uns haben, möchten wir diesen lieben Menschen einfach eine schöne und herzliche Abwechslung zu ihrem Alltag bieten und Ihnen vielleicht die eine oder andere Kindheitserinnerung entlocken.

Der Beruf des Schäfers gehört zu den ältesten Handwerken der Welt. 
In einer Schäferei gibt es viele verschiedene Aufgabengebiete, die wir hier am Naturhof mit viel Engagement und Herzblut durchführen:

  • Fürsorge und Pflege der Schafe und Lämmer
  • Kenntnisse von Krankheiten und Heilung dieser
  • Wissen über ökologische Zusammenhänge in der Landschaftspflege mit Schafen
  • Hütetechnik und Ausbildung der Arbeitshunde
  • Produktion und Vermarktung von Wolle/Wollprodukte und Fleisch


Als Schäfer stecken wir sehr viel Arbeit in ökologisch sinnvolle und regionale Landwirtschaft.

Zahlreiche Nutztierrassen sind in Deutschland bereits verschwunden, viele andere sind sehr selten geworden.

Seit dem Ende des 2. Weltkrieges hat eine starke Veränderung im Bereich der Nutztierhaltung eingesetzt. Der Großteil dieser Tierbestände setzt sich aus einigen wenigen Hochleistungs-Tierrassen zusammen.

Eine Vielzahl von alten einheimischen Rassen starb aus oder ist nur noch in kleinen Restbeständen vorhanden.

Früher waren die Haustiere auf vielfältige Weise im landwirtschaftlichen Betrieb eingebunden. Bei Rindern wurde nicht nur die Milch- und Fleischleistung geschätzt, sie mußten auch Wagen und Pflug ziehen.

Mit der Industrialisierung und Mechanisierung der Landwirtschaft setzte eine Spezialisierung ein, die weg von der Vielnutzungsrasse zur Ein- oder Zweinutzungsrasse führte.

Die alten Rassen jedoch sind Ergebnis eines langen Entwicklungsprozesses, über Generationen und Jahrhunderte gezüchtet, und prägen ihr Verbreitungsgebiet in vielfältiger Weise.

Sie sind damit ein zu schützendes Kulturgut, ähnlich wie Baudenkmäler, Kunstwerke oder ein alter Baum.

Unsere Coburger Fuchsschafe gehören zu einer alten vom Aussterben bedrohten Landschafrasse. Wir züchten diese Rasse in einem Erhaltungsprogramm der Landwirtschaftskammer.

Die rassetypischsten Tiere dienen für die Zucht zur Arterhaltung, die nicht zur Zucht geeigneten Tiere werden weiterverkauft oder, wenn dies nicht möglich ist, geschlachtet.

Diese Einnahmen gewähren uns den Erhalt unserer kleinen Schäferei, denn unsere artgerechte Haltung, gutes Futter und eine längere Haltungszeit haben ihren Preis.

Weitere Infos zum Thema Arterhaltung findet Ihr auch hier:

Lebensmittelrechtlich dürfen Tiere bis zum Alter von einem Jahr als Lamm bezeichnet werden.

Bei Lammfleisch handelt es sich also nicht um das Fleisch von den ganz kleinen Lämmern, sondern um das Fleisch von fast ausgewachsenen und geschlechtsreifen Tieren. 

So handhaben auch wir das.

Alle Lämmer bleiben mindestens 3 Monate bei Ihren Müttern.

Dann werden die Böckchen bereits geschlechtsreif und müssen, um Inzucht zu vermeiden, aus der Herde genommen werden.

Sie kommen dann als Bockherde auf eine separate Weide.

Die weiblichen Lämmer bleiben circa 6 Monate bei ihren Müttern und danach haben die Mutterschafe zwei weitere Monate Zeit, wieder Kraft zu tanken.

Wir geben unseren Tieren ganz bewusst diese Zeit zur Erholung, damit sie vitaler bleiben und länger leben.

Nach dieser Zeit werden die Mutterschafe wieder mit dem Zuchtbock zusammengeführt.

Bei uns stehen die Tiere, die Arterhaltung und der Naturschutz im Vordergrund, alles andere orientiert sich daran.

Aber wir haben uns ebenso zur Aufgabe gemacht, die obigen Themen wieder ins Bewusstsein möglichst vieler Leute zu bringen.

Das funktioniert unserer Erfahrung nach am besten durch direkten und geführten Kontakt mit diesem Umfeld.

In unseren Veranstaltungen gehen wir auf alle Punkte detailliert ein, erklären die Herausforderungen rund um die Schäferei und den Naturschutz und erklären auch, ob und warum wir schlachten.

Wir finden, dass dieses gesamte Bild für jung und alt einfach wichtig ist.